Sparbriefe: ohne Risiko Gewinne

Wer auf Nummer sicher gehen und sein Geld trotzdem vermehren möchte, für den sind die  sogenannten Sparbriefe eine lukrative Alternative. Allerdings ist bei dieser Art der Anlageform das Geld für einen relativ langen Zeitraum fest gebunden. Aus diesem Grund sollte man nur das Geld in einem Sparbrief anlegen, was man auch wirklich entbehren kann. Für monetäre Notfälle kann man nicht auf das Geld der Schatzbriefe zurückgreifen.

Legt man seinen Sparbrief 10 Jahre an, kann man gegenwärtig auf eine Rendite zwischen 2,9 – 4,3 Prozent hoffen. Ein Vergleich via Internet oder eine Nachfrage bei der Hausbank ist aufgrund der gravierenden Renditechancen daher zu empfehlen. Betrachtet man dabei allerdings die Inflationsrate von nahezu 2 Prozent, sieht die Rechnung nicht mehr all zu rosig aus. Experten raten daher eher zu einer kurzfristigen Anlage der Sparbriefe, zwischen 3 und 5 Jahren. Die Ertragsausschüttung kann bei den Sparbriefen jährlich oder auch erst am Ende erfolgen. Der Anleger hat hier die freie Wahl.

Doch auch bei den Sparern langen die Banken ordentlich in die Tasche. So wird seit 2009 die sogenannte Abgeltungssteuer von den Spareinlagen abgeführt. Der Satz beträgt pauschal 25 Prozent. Wer also eine Anlage tätigt, sollte dies stets vor Abschluss in seiner Kalkulation berücksichtigen.