Verschiedene Kreditarten

Ratenkredit – die besten Konditionen finden

Ein Ratenkredit dient der Finanzierung größerer Anschaffungen und ist häufig günstiger als ein Dispo- oder Überziehungskredit. Die festgelegte Kreditsumme teil sich in kleinere monatliche Raten, die über einen bestimmten Zeitraum zurückbezahlt werden. Der Vorteil: Kreditdauer und monatliche Belastung sind bereits bei Vertragsabschluss planbar.

Welche Zinsen und Kosten sind zu vergleichen

Banken werben bei einem Ratenkredit mit günstigen Zinsen, die im Vertrag so nicht berücksichtigt werden können. Der eigentliche Zins hängt stark von der Bonität des Kunden ab. Mit einem höheren monatlichen Einkommen gewähren die Banken allgemein bessere Konditionen. Schlechte Bonitäten gleicht ein höherer Zinssatz aus, womit sich die Geldgeber gegen das schuldnerische Risiko absichern. Zusätzliche Kosten sind beispielsweise Provisionen, Steuern oder Versicherungsprämien, die im Rahmen des Kredits anfallen können. Die Gebühren richten sich nach der Versicherungssumme und liegen zwischen 1 bis 3 Prozent. Zu vergleichen sind deshalb nicht nur die Zinsen, sondern alle Konditionen rund um den Ratenkredit.

Sondertilgung und Kündigungsrecht berücksichtigen

Bei vielen Anbietern gibt es die Möglichkeit auf Sondertilgung. Mit Verbesserung der finanziellen Lage zahlt der Versicherungsnehmer das komplette Darlehen zurück oder tilgt einen großen Betrag, um die Laufzeit zu verringern. Für diese Sonderzahlung fallen entweder zusätzliche Kosten an oder die Bank behält die Verkaufsgebühr für das Darlehen komplett ein. Eine Kündigung ist je nach Vertrag innerhalb von drei Monaten gültig. Günstige Ratenkredite beziehen sich demnach nicht nur auf die Kosten, sondern auf die Flexibilität der Vertragsgrundlage. Vergleichen Sie Vertragsumstände, Kreditkosten, Effektivzins und monatliche Rate der Kredite und lassen Sie sich ein individuelles Angebot erstellen.

Autokredit-Vergleichrechner: welcher Autokredit passt zu mir?

Der Autokredit finanziert den Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagens. Es handelt sich um ein zweckgebundenes Darlehen, das im Bedarfsfall auf unterschiedliche Art aufgenommen werden kann. Hilfreich ist unser Vergleichsrechner, der folgende Finanzierungsmöglichkeiten bei einem Autokredit berücksichtigt:

  • Ratenkredit
    • Drei-Wege-Finanzierung
    • Ballonkredit

Der klassische Ratenkredit kann von einer unabhängigen oder einer an den Hersteller gebundenen Bank stammen. Vorteil hier ist nicht nur der günstige Zinssatz durch den vordefinierten Zweck des Kredits, sondern der Barzahler-Rabatt. Bei schneller Bearbeitung zahlt das Institut die Summe direkt auf das Konto des Darlehensnehmers. Der Kunde bekommt die Möglichkeit einer Barzahlung und handelt den gewünschten Wagen bis zu zwanzig Prozent im Preis nach unten. Im Rahmen der Laufzeit sind Sondertilgungen möglich, um den Kredit vorzeitig beenden zu können.

Die Drei-Wege-Finanzierung kann mit einer Art Leasing verglichen werden. Der Käufer hinterlegt beim Händler eine gewisse Anzahlung für das Fahrzeug und tilgt monatlich festgesetzte Raten. Je nach Wert des Fahrzeugs fallen diese Raten unterschiedlich hoch aus. Nach dem Ende der Finanzierung ist der Wagen für einen geringen Preis zu kaufen, zurückzugeben oder kann weiter finanziert werden. Der Kunde selbst muss abwägen, ob sich eine weitere Finanzierung oder gar der Kauf des Wagens lohnt. Einziger Nachteil: Es zählt der Listenpreis für das Auto, da keine Rabatte ausgehandelt werden können.

In diesem Zusammenhang ist der Ballonkredit die letzte Möglichkeit. Er überzeugt mit einer niedrigen monatlichen Rate und schließt mit einer höheren Schlusszahlung ab. Mit der Schlussrate ist das Fahrzeug komplett beglichen. Hat der Kunde nicht die ausstehende letzte Rate verfügbar, bleibt eine Abschlussfinanzierung aus. Durch diese erhöhen sich die Gesamtkosten für die Finanzierung.

Baufinanzierung – für den Traum vom eigenen Haus

Eine Baufinanzierung arbeitet mit hohen Summen und stellt für den Kreditnehmer eine langfristige Verpflichtung dar. Im Rahmen von monatlichen Einkünften und regelmäßigen Ausgaben ist es deshalb wichtig, die Finanzierungskosten immer auf das eigene Budget anzupassen. Einzurechnen sind das verfügbare Eigenkapital, das benötigte Vorausdarlehen und die Zwischenfinanzierung durch die Bank. Ob Neubau oder Immobilienerwerb – der Vergleichsrechner berücksichtigt die möglichen Konditionen und zeigt die Anbieter mit dem niedrigsten Zinssatz.

Warum sich ein Vergleich lohnt

Bauherren sollten ihre gewünschte Baufinanzierung vorher vergleichen, da es zwischen den Anbietern enorme Unterschiede gibt. Die aktuellen Bauzinsen, die Finanzierungssumme und die gewählte Region nehmen massiv Einfluss auf ein individuelles Angebot. Demnach erweist sich ein Vergleich von regionalen und überregionalen Baugeldanbietern als sinnvoll. In der weiteren Planung ist auf die Zinsbindung zu achten. Je nach aktueller Marktlage ist eine lange Zinsbindung empfehlenswert oder der Abschluss einer flexiblen Baufinanzierung. Ein variables Darlehen bietet die Möglichkeit auf Sondertilgung oder gewährt den Wechsel des monatlichen Tilgungssatzes in der Laufzeit. Nur unter Berücksichtigung aller Konditionen ist ein Vergleich der Baufinanzierung lohnenswert.

Finanzielle Belastungen richtig einschätzen

Die Baufinanzierung muss langfristig angelegt und einschätzbar sein. Grundlage dafür schafft eine Haushaltsberechnung über die gesamte Laufzeit hinweg. Unter Abzug aller zu kalkulierenden Ausgaben und mit einem festgelegten monatlichen Einkommen ergeben sich die möglichen Raten des Darlehens. Maklercoutage, Bearbeitungsgebühren, Steuern und weitere Kosten sind in der Berechnung zu berücksichtigen. Mit dem Einbringen von Eigenkapital verringert sich nicht nur der Darlehensbetrag, die Bank belohnt diesen Einsatz mit einem besonders günstigen Zinssatz. Ist der Anteil des Eigenkapitals zu gering, berechnet der Kreditgeber einen Risikozuschlag.