Was braucht man um einen Kredit zu beantragen?

Sinkende Einkommen und erhöhte Ausgaben, das scheinen die Voraussetzungen dafür zu sein, dass immer mehr Kredite in Anspruch genommen werden. An diesen Bedarf angepasst bieten sich immer mehr Banken im Internet an, die die Vergabe von Krediten ganz einfach machen wollen. Jeder Anbieter sagt aus, dass es ganz leicht sei, bei ihm einen Kredit zu beantragen und auch bewilligt zu bekommen. Doch so einfach ist es nicht, denn die Banken wollen sichergehen, dass sie das verliehene Geld auch wieder zurückbekommen. Das berühmte Kleingedruckte ist gerade im Finanzbereich umso wichtiger, denn hier verstecken sich oft kleine, aber wichtige Hinweise.

Die üblichen Unterlagen zum Kreditantrag

Grundsätzlich möchte sich jede Bank absichern, bevor sie einem Verbraucher einen Kredit auszahlt. Ob diese Bank eine Filialbank ist oder eine Direktbank im Internet, spielt dabei keine Rolle. Auch über den Postweg kann eine Identifizierung stattfinden. Wer es besonders eilig hat, sollte in eine Filiale der örtlichen Bank gehen und sofort alle gewünschten Unterlagen mitbringen. Das sind in der Regel:

  • Personalausweis
  • Kontoauszüge
  • Gehaltsabrechnungen

Diese Unterlagen werden deshalb benötigt, weil ein Kreditkonto natürlich nur auf eine reale Person eröffnet werden kann. Der Personalausweis ist dazu die Voraussetzung, über die Gehaltsabrechnungen wird das monatlich zur Verfügung stehende Einkommen belegt. Damit sich die Bank einen Überblick über die finanziellen Verhältnisse verschaffen kann, werden immer häufiger die Kontoauszüge der letzten Monate verlangt. Dort sehen die Sachbearbeiter, welche Ausgaben regelmäßig vorkommen und wie es um die allgemeine finanzielle Lage bestellt ist. Manchmal möchten die Banken aber noch mehr, und zwar dann, wenn der Kreditbetrag eine bestimmte Höhe überschreitet oder wenn es sich um einen besonderen Kredit handelt.

Die zusätzlichen Unterlagen

Heute erfragt jede Bank vor der Bewilligung von Krediten die Schufa – manchmal auch die Creditreform – nach der Bonität des Verbrauchers, der einen Kredit haben möchte. Bei der Schufa ist jeder Bürger gemeldet, der in irgendeiner Form ein Geldgeschäft durchgeführt hat. Das kann ein Ratenkauf im Warenhaus sein, ein Autokauf, Möbelkauf oder sonstiges. Nur wenn keine negativen Schufa-Einträge vorhanden sind und der Score-Wert hoch genug ist, steht der Gewährung eines Kredites nichts im Wege. Manche Banken möchten, bevor sie einen Kredit bewilligen, vom Antragsteller eine Gehaltsbescheinigung vorgelegt bekommen. Damit möchten sie sich absichern, dass der Antragsteller auch zum aktuellen Zeitpunkt noch in dem genannten Unternehmen arbeitet. Schwieriger wird es, wenn er ein Selbständiger oder ein Firmenkunde ist. Dann müssen weitaus mehr Unterlagen vorgelegt werden. Je nach Höhe des Kredites muss ein Businessplan erarbeitet werden, oder der Einkommensteuerbescheid des oder der vergangenen Jahre.